{"id":289,"date":"2023-05-11T21:25:19","date_gmt":"2023-05-11T19:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/?p=289"},"modified":"2023-05-11T21:43:10","modified_gmt":"2023-05-11T19:43:10","slug":"hubertas-wildes-ala-beef-mit-paprika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/?p=289","title":{"rendered":"Hubertas Wildes \u00e0 la Beef mit Paprika"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu meiner guten alten Hamburger Zeit, in meinem ersten Leben, wo ich noch kein gl\u00fcckliches, jagendes Landei war, sind wir sehr viel mehr draussen essen gegangen, als das zuhause gekocht wurde. Meistens zum Griechen gegen\u00fcber an der Ecke. Hin und wieder zu dem Italiener die Strasse hoch. Sehr oft zu dem Chinesen bei uns an der anderen Ecke, gegen\u00fcber vom Griechen, also im Grunde bei uns gleich nebenan. Wenn es was besonderes gab, dann gingen wir zu dem Chinesen eine Strasse weiter, der mit dem Wintergarten, auch an einer Ecke. <br>Da gab es zwei Chinesen in unserer direkten Nachbarschaft und beide hatten ihr Restaurant auch tats\u00e4chlich jeweils direkt an einer Ecke. Im Grunde hatte jede Ecke in unserem Viertel ein Restaurant. Jetzt wo ich das hier schreibe, f\u00e4llt es mir wieder ein. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Mein Lieblingsgericht, bei dem Chinesen, war \u201eRindfleisch mit Paprika\u201c. Es bestand aus gro\u00dfen, fein geschnittenen Beefstreifen, dazu grob gew\u00fcrfelte Zwiebeln und Paprika und den obligatorischen Bambusstreifen. Dazu nat\u00fcrlich Reis bis zum umfallen. Was habe ich das geliebt. Am liebsten noch L\u00f6ffelweise \u201eSambal olek\u201c darauf. Gro\u00dfartig. Als ich dann bei meinem Vater in Austin, TX, beim Chinesen war, ging ich auf Nummer sicher und w\u00e4hlte das, was mir vertraut schien. Man weiss ja nie. <br>Dort fand ich die f\u00fcr mich pers\u00f6nlich beste Version. Ohne Bambus, daf\u00fcr mit Ingwer und Knoblauch und alles ein bisschen weniger grob geschnitten. Das war f\u00fcr mich eine v\u00f6llig neu Geschmackswelt. Meine Erinnerungen an damals haben mich ich vor ein paar Jahren, meiner eigenen Variante inspiriert. Meine Wilde Variante. Diese stelle ich euch hier vor. Statt mit Rind einfach mit Reh. Rotwild und Damwild sind ebenfalls sehr gut hierf\u00fcr. Hauptsache das Fleisch ist schier und nur so gerade eben durchgebraten. Lieber etwas rosa.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zutaten:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-400g Rehkeule, schier ohne Haut und Sehen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-1 Zwiebel&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-2-3 Spitzpaprika rot<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-1-2 EL <a href=\"https:\/\/hubertajagd.de\/Jagdkaufhaus\/HubertasKitchen\/BTCW\/gyreh.html\">Gyreh<\/a> Gew\u00fcrz (BTCW &#8211; Huberta )*<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-1 St\u00fcck Ingwer, frisch, gerieben (Haselnuss gro\u00df)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-1 frische Knoblauchzehe, gerieben&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-3 EL Soja Sauce (am besten mit wenig Salz)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-1-2 El Sherry<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-1 EL Oliven\u00f6l&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-1 TL Brat\u00f6l (Raps, Sonnenblumen..je nach Geschmack)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-1 TL Harissa (BTCW-Huberta)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-1 TL Salz&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-1\/2 TL Schwarzer Pfeffer (Basse BTCW)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">-Yasmin oder Basmati Reis nach Bedarf<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ingwer fein reiben (zB mit der Parmesanreibe, sonst in feine Streifen mit dem Messer schneiden)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rehkeule zuerst in kleine Steaks, dann in feine d\u00fcnne, aber breite Streifen schneiden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geschnetzeltes Reh, alle trockene Gew\u00fcrze, Sojasauce, Sherry, Knobi, Ingwer und das Oliven\u00f6l in einer Sch\u00fcssel zusammen vermischen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am besten das nun gew\u00fcrzte Reh \u00fcber Nacht oder zumindest ein paar Stunden im K\u00fchlschrank, zugedeckt, ziehen lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wenns losgehen soll:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reis gut waschen und mit der 1 1\/2 fachen Menge Wasser, aufsetzen. Ich nutze immer einen <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3W2JGQQ\">Reiskocher<\/a>* Herrlich einfach. Wichtig dabei, den Deckel mit einem Geschirrhandtuch einschlagen. So wird der Reis perfekt. Das zeige ich noch mal in einem extra Beitrag.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gem\u00fcse vorbereiten:<br><\/strong>Waschen, sch\u00e4len und in Streifen schneiden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paprika in etwa Fingerbreite Streifen schneiden, Zwiebel in halbe Ringe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine ausreichend gro\u00dfe, Pfanne mit dem Brat\u00f6l auf h\u00f6chster Stufe erhitzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann das Geschnetzelte noch mal durchmengen. Nun das gut durchgezogene Rehgeschnetzelte nach und nach in der Pfanne scharf anbraten. Nur soviel das der Pfannenboden bedeckt ist.* Und Vorsicht, falls das Rehgeschnetzelte sehr nass ist, kann das Fett spritzen. Da wir aber wenig verwenden, ist die Gefahr sehr, sehr gering.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warten bis die erste Seite sch\u00f6n anger\u00f6stet ist, dann wenden. Nun auch die Spitzpaprika sowie die Zwiebel hinzuf\u00fcgen und mit anbraten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Schuss Wasser noch dazu und mit dem Pfannenwender verr\u00fchren. So l\u00f6st auch der Bratensatz gut aus der Pfanne. Unbedingt noch mal abschmecken. Eventuell etwas nachsalzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tips:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">*(Wenn die hier verwendetet Menge gr\u00f6\u00dfer ist, dann das anbraten Portionsweise machen und Angebratenes warmstellen. Die Bratzeit etwas verk\u00fcrzen, das Reh gart w\u00e4hrend es warmgehalten wird noch nach.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">*<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3W2JGQQ\">Reiskocher<\/a> dieses Modell habe ich seit 2015 im Einsatz, ebenso meine Mutter, daher meine Empfehlung. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">*F\u00fcrs Rehgeschnetzeltes schneiden eignet sich ein Japanisches Kochmesser mit breiter Klinge besonders gut.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">*Gut zum Vorbereiten, auch f\u00fcr G\u00e4ste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/hubertajagd.de\/Jagdkaufhaus\/HubertasKitchen\/BTCW\/gyreh.html\">*BTCW Gyreh Gew\u00fcrz f\u00fcr Geschnetzeltes oder Grillspiess<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zutaten: Paprika, Knoblauch, Zwiebeln, Oregano, Pfeffer, Schnittlauch, Chilli<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">*Ja, hier und da sind ein paar Artikel verlinkt. Mal zu Huberta, manchmal auch zu anderen Herstellern. Manchmal k\u00f6nnte es auch passieren das ich daf\u00fcr dann ein paar Cent bekomme. Leben und leben lassen. Danke.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"293\" src=\"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3180-768x1024.jpeg\" alt=\"Breite, d\u00fcnne Streifen\" class=\"wp-image-293\" srcset=\"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3180-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3180-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3180-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3180-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3180-1140x1520.jpeg 1140w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3180-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"294\" src=\"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3181-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-294\" srcset=\"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3181-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3181-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3181-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3181-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3181-1140x1520.jpeg 1140w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3181-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"292\" src=\"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3184-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-292\" srcset=\"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3184-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3184-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3184-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3184-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3184-1140x1520.jpeg 1140w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3184-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"290\" src=\"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3185-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-290\" srcset=\"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3185-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3185-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3185-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3185-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3185-1140x1520.jpeg 1140w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3185-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"291\" src=\"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3186-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-291\" srcset=\"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3186-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3186-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3186-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3186-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3186-1140x1520.jpeg 1140w, https:\/\/blog.hubertajagd.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_3186-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu meiner guten alten Hamburger Zeit, in meinem ersten Leben, wo ich noch kein gl\u00fcckliches, jagendes Landei war, sind wir sehr viel mehr draussen essen gegangen, als das zuhause gekocht wurde. Meistens zum Griechen gegen\u00fcber an der Ecke. Hin und wieder zu dem Italiener die Strasse hoch. Sehr oft zu dem Chinesen bei uns an der anderen Ecke, gegen\u00fcber vom Griechen, also im Grunde bei uns gleich nebenan. Wenn es was besonderes gab, dann gingen wir zu dem Chinesen eine Strasse weiter, der mit dem Wintergarten, auch an einer Ecke. Da gab es zwei Chinesen in unserer direkten Nachbarschaft und beide hatten ihr Restaurant auch tats\u00e4chlich jeweils direkt an einer Ecke. Im Grunde hatte jede Ecke in unserem Viertel ein Restaurant. Jetzt wo ich das hier schreibe, f\u00e4llt es mir wieder ein. Mein Lieblingsgericht, bei dem Chinesen, war \u201eRindfleisch mit Paprika\u201c. Es bestand aus gro\u00dfen, fein geschnittenen Beefstreifen, dazu grob gew\u00fcrfelte Zwiebeln und Paprika und den obligatorischen Bambusstreifen. Dazu nat\u00fcrlich Reis bis zum umfallen. Was habe ich das geliebt. Am liebsten noch L\u00f6ffelweise \u201eSambal olek\u201c darauf. Gro\u00dfartig. Als ich dann bei meinem Vater in Austin, TX, beim Chinesen war, ging ich auf Nummer sicher und w\u00e4hlte das, was mir vertraut schien. Man weiss ja nie. Dort fand ich die f\u00fcr mich pers\u00f6nlich beste Version. Ohne Bambus, daf\u00fcr mit Ingwer und Knoblauch und alles ein bisschen weniger grob geschnitten. Das war f\u00fcr mich eine v\u00f6llig neu Geschmackswelt. Meine Erinnerungen an damals haben mich ich vor ein paar Jahren, meiner eigenen Variante inspiriert. Meine Wilde Variante. Diese stelle ich euch hier vor. Statt mit Rind einfach mit Reh. Rotwild und Damwild sind ebenfalls sehr gut hierf\u00fcr. Hauptsache das Fleisch ist schier und nur so gerade eben durchgebraten. Lieber etwas rosa. Zutaten:&nbsp; -400g Rehkeule, schier ohne Haut und Sehen -1 Zwiebel&nbsp; -2-3 Spitzpaprika rot -1-2 EL Gyreh Gew\u00fcrz (BTCW &#8211; Huberta )* -1 St\u00fcck Ingwer, frisch, gerieben (Haselnuss gro\u00df) -1 frische Knoblauchzehe, gerieben&nbsp; -3 EL Soja Sauce (am besten mit wenig Salz) -1-2 El Sherry -1 EL Oliven\u00f6l&nbsp; -1 TL Brat\u00f6l (Raps, Sonnenblumen..je nach Geschmack) -1 TL Harissa (BTCW-Huberta) -1 TL Salz&nbsp; -1\/2 TL Schwarzer Pfeffer (Basse BTCW) -Yasmin oder Basmati Reis nach Bedarf Ingwer fein reiben (zB mit der Parmesanreibe, sonst in feine Streifen mit dem Messer schneiden) Rehkeule zuerst in kleine Steaks, dann in feine d\u00fcnne, aber breite Streifen schneiden.&nbsp; Geschnetzeltes Reh, alle trockene Gew\u00fcrze, Sojasauce, Sherry, Knobi, Ingwer und das Oliven\u00f6l in einer Sch\u00fcssel zusammen vermischen. Am besten das nun gew\u00fcrzte Reh \u00fcber Nacht oder zumindest ein paar Stunden im K\u00fchlschrank, zugedeckt, ziehen lassen.&nbsp; Wenns losgehen soll:&nbsp; Reis gut waschen und mit der 1 1\/2 fachen Menge Wasser, aufsetzen. Ich nutze immer einen Reiskocher* Herrlich einfach. Wichtig dabei, den Deckel mit einem Geschirrhandtuch einschlagen. So wird der Reis perfekt. Das zeige ich noch mal in einem extra Beitrag.&nbsp; Gem\u00fcse vorbereiten:Waschen, sch\u00e4len und in Streifen schneiden.&nbsp; Paprika in etwa Fingerbreite Streifen schneiden, Zwiebel in halbe Ringe. Eine ausreichend gro\u00dfe, Pfanne mit dem Brat\u00f6l auf h\u00f6chster Stufe erhitzen.&nbsp; Dann das Geschnetzelte noch mal durchmengen. Nun das gut durchgezogene Rehgeschnetzelte nach und nach in der Pfanne scharf anbraten. Nur soviel das der Pfannenboden bedeckt ist.* Und Vorsicht, falls das Rehgeschnetzelte sehr nass ist, kann das Fett spritzen. Da wir aber wenig verwenden, ist die Gefahr sehr, sehr gering.&nbsp; Warten bis die erste Seite sch\u00f6n anger\u00f6stet ist, dann wenden. Nun auch die Spitzpaprika sowie die Zwiebel hinzuf\u00fcgen und mit anbraten.&nbsp; Ein Schuss Wasser noch dazu und mit dem Pfannenwender verr\u00fchren. So l\u00f6st auch der Bratensatz gut aus der Pfanne. Unbedingt noch mal abschmecken. Eventuell etwas nachsalzen.&nbsp; Tips: *(Wenn die hier verwendetet Menge gr\u00f6\u00dfer ist, dann das anbraten Portionsweise machen und Angebratenes warmstellen. Die Bratzeit etwas verk\u00fcrzen, das Reh gart w\u00e4hrend es warmgehalten wird noch nach.) *Reiskocher dieses Modell habe ich seit 2015 im Einsatz, ebenso meine Mutter, daher meine Empfehlung. *F\u00fcrs Rehgeschnetzeltes schneiden eignet sich ein Japanisches Kochmesser mit breiter Klinge besonders gut.&nbsp; *Gut zum Vorbereiten, auch f\u00fcr G\u00e4ste. *BTCW Gyreh Gew\u00fcrz f\u00fcr Geschnetzeltes oder Grillspiess Zutaten: Paprika, Knoblauch, Zwiebeln, Oregano, Pfeffer, Schnittlauch, Chilli *Ja, hier und da sind ein paar Artikel verlinkt. Mal zu Huberta, manchmal auch zu anderen Herstellern. Manchmal k\u00f6nnte es auch passieren das ich daf\u00fcr dann ein paar Cent bekomme. Leben und leben lassen. Danke.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":291,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,5,68],"tags":[69,70,75,71,73,74,72,25,7],"class_list":["post-289","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wilde-kueche","category-herzhaft","category-reh-co","tag-alltagskueche","tag-asiatisch","tag-basic","tag-chinesisch","tag-einfach","tag-fuer-gaeste","tag-mit-reis","tag-rehkeule","tag-rehschulter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/289","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=289"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/289\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":306,"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/289\/revisions\/306"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=289"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=289"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hubertajagd.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=289"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}